Gewässertrübungen

Wie verhält es sich mit der Trübungsfahne unter dem Saugschiff?

Trübungswolken fallen infolge der Baggertechnik und der damit verbundenen Rückleitung des Sand-Wasser-Gemisches mit Sand der Fraktion 0/2 aus der Aufbereitung sowie aus dem Überlauf des Laderaums an. Trübungen, auch natürlich vorhandene, bestehen aus organischen und mineralischen Anteilen. Die im Feld „Weiße Bank“ und „OAM III“ vorhandenen Schwebstoffgehalte haben über die Wassersäule Konzentrationen von erfahrungsgemäß < 15 mg/l.

Messungen verdeutlichen, dass der überwiegende Feststoffgehalt in einer Entfernung von < 100 m vom Schiff entfernt die Gewässersohle wieder erreicht und sich dort mit dem natürlich vorhandenen Schwebstoff vermischt. Die Belastung infolge Sedimentation beträgt bei einer Entfernung < 100 m weniger als 1 g/m².

Untersuchungen zeigen, dass die Gefahr der Bildung größerer Suspensionswolken bei der Baggerung in den Feldern „OAM III“ und „Weiße Bank“ aufgrund der anstehenden Kornverteilung als gering einzustufen ist.

Darüber hinaus ist der in den Abbaugebieten eingesetzte Laderaumsaugbagger „Charlemagne“ mit Zusatzeinrichtungen ausgestattet worden, die u.a. der Rückführung des Spülwassers unterhalb des Schiffes dienen, um die Ausbreitung der aufgrund der Lagerstättenbedingungen ohnehin sehr geringen Trübungsfahne weiter einzuschränken. [zurück]